Samstag, 14. März 2015

Decke im Frühling




Heute möchte ich endlich meine große Decke (2,20 m lang, 1,30 m breit) vorstellen. Sie ist schon lange gewebt und wärmt mich bereits den ganzen Winter. Doch bin ich bisher nicht zum fotografieren gekommen. Allerdings muss sie noch gewaschen und ein wenig gewalkt werden. Das mache ich draußen auf der Terrasse, wenn es wärmer ist.


Für die Decke habe ich Corriedale versponnen und auf dem Webrahmen zwei einzelne Webstücke hergestellt. Die mussten leider zusammen genäht werden. Ich sage extra leider. Gefällt mir nicht wirklich. Natürlich gibt es die Möglichkeit den Webrahmen umzurüsten, damit man in einem Arbeitsgang die doppelte Breite erhält. Aber ich habe nicht vor, noch einmal so eine große Decke zu machen. Daher werde ich mir so etwas nicht anschaffen.


Dieses "März-Bild" habe ich aus dem Buch "Vom Glück, mit der Natur zu leben. Das Tagebuch der Edith Holden" ausgewählt. Naturbeobachtungen aus dem Jahre 1906. Ein entzückendes Tagebuch, was auch von heute sein könnte. Hier kann man noch mehr über Edith Holden erfahren.

Ein schönes Frühlings-Wochenende wünscht euch

Ursula



Dienstag, 10. März 2015

Mause-Geschichten


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Letztens, ich war im Garten fleißig. Da! Da war doch eine Bewegung! Im Augenwinkel sah ich was aus Nachbars- in meinen Garten huschen. Ach, bestimmt der süße Zaunkönig, der huscht immer wie ein kleines Mäuschen umher. Da - nochmal eine Bewegung! Nee, diesmal war es wirklich eine Maus. Sie schlüpfte unter den Salbei-Busch und beobachtete mich. Dann, nach einer kleinen Weile, in der sie mich für ungefährlich eingestuft hatte, sauste sie haste was kannste und kopfüber in das kleine Loch bei der Hortensie. Das Loch hatte ich wohl schon bemerkt, mir aber nichts dabei gedacht. Nun bin ich nicht der Typ, der beim Anblick einer Maus die Röcke rafft (besitze ohnehin keinen einzigen Rock) und losquiekt. Mir kam da eine andere Idee. Auf dem Pflanztisch hatte ich Wal- und Erdnüsse gelegt, die mir nicht mehr geschmeckt hatten. Die Walnüsse habe ich mit dem Nussknacker angeknackt, damit die Vögel besser an den Kern gelangen. Davon nahm ich eine und legte sie vor dem Mauseloch hin. Tatsächlich wurde der Nusskern genommen, die Schalen, also der Müll, wurde vor der"Haustür" liegen gelassen. Dasselbe passierte auch mit der zweiten Nuss. Inzwischen hatten die Vögel die restlichen Nüsse verputzt, da habe ich eine Scheibe Möhre hingelegt. Ja, denkste! Das kleine Stückchen Möhre wurde ein wenig abseits vom Mausloch in die Erde gesteckt, aber nicht gefressen. Diese Maus mochte keine Möhren, hihi.
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Aus dem Buch: Geschichten aus der guten alten Zeit "Die Spatzenschule"
 mit Bildern von Fritz Baumgarten

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Sie kann sich beglückwünschen, dass meine kleine ♥ Donnie nicht mehr lebt. Die Katze war eine begnadete Mäusefängerin und oft brachte sie ganz stolz ihre Beute her, um sie dann in null Komma nichts zu verputzen (örgs)



 Nun hat Kali ♥ den Mäuse-Fang-Dienst übernommen ;-)).
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Aus dem Buch: "Peter Hase und seine Freunde" von Beatrix Potter; Ein Geschichten-Schatz.
Die Geschichte von Samuel Schnauzbart
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Viele liebe Grüße
Ursula